Auf Basis der Wirklichkeit entscheiden

Das ISG Institut hat methodische Grundlagen zur Visualisierung von nicht finanziellen Einflussfaktoren bei der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsfindung gelegt.

Die Wirtschaft geht von dem Paradigma aus, dass man Werte in Geldeinheiten messen kann. Der Preis, den man beispielsweise an der Börse für ein “Wertpapier” bezahlt, wird mit dessen Wert gleichgesetzt. Für das ISG Institut steht aber der Begriff “Wert” für subjektive Eigenschaften, die ein potenzieller Kunde/Käufer in einem ersten Schritt einem Produkt oder einer Leistung beimisst. Da kommen viele subjektive Faktoren zusammen. Diese Summe ergibt den gesamten subjektiven Wert, den ein Angebot für den “Interessenten” hat.

In einem zweiten Bewertungsvorgang bestimmt der potenzielle Käufer den Wert des Geldes, das er für den Tausch ausgeben muss. Auch dieser Wert ist subjektiv. Abhängig von verschiedenen Kriterien. Unter Anderem von der Restmenge des Geldes, das ihm nach dem Kauf noch zur Verfügung steht. Er vergleicht diese beiden subjektiven Werte - (i) Wert für das Geld und (ii) Wert für das Angebot - und kauft nur dann, wenn für ihn der Wert des Geldes gleich oder kleiner ist als der Wert, den er vorher für das Angebot bestimmt hat. Das Angebot ist für einen Käufer den Preis wert. Das Angebot ist “preiswert”.

Diese Bewertungsprozedur ist also ein Vorgang, der dem Kaufentscheid und letztendlich dem Tauschprozess (Angebot gegen Geld) vorgelagert ist. Der Geldwert ist demnach immer effektiv, aber nie ursächlich. Es stellt für das ISG Institut aus wissenschaftlicher Sicht deshalb eine unzulässige Vereinfachung dar, wenn man als Maßeinheit für den impliziten Wert des Angebotes und den impliziten Wert des Geldes auch noch die monetäre Messeinheit verwendet. Schließlich misst man ja die Energie eines bewegten Körpers auch nicht mit den gleichen Messeinheiten, die für sein Volumen oder sein Gewicht schon benötigt werden.

Subjektive Realitäten berücksichtigen

Das ISG Institut ist in der Lage, diesen bislang unsichtbaren Zusammenhang zu explizieren. Der in Objektwerten verborgene Anteil an Subjektivität wird als visuelle Information zugänglich. Auf Basis dieser Grundlagen können jetzt Manager, Politiker, Finanzanalysten oder engagierte Privatinvestoren ihre Entscheidungen ganzheitlich beurteilen, Massnahmen plausibilisieren und das Risiko ihres Tuns realistischer einschätzen, weil sie die eigentliche Triebkraft, die bislang im Verborgenen gewirkt hat, erstmals berücksichtigen können. Das ISG Institut liefert so eine völlig neue Qualität von Datengüte.

Das ISG Institut verfolgt zwei zentrale Ansätze der Bewertung:

Ansatz 1, die mathematische Isolation

Wir analysieren bestehende Kennzahlen, bestehende Daten auf ihr Gehalt an immateriellen Einflussfaktoren und isolieren diese nach einem spezifisch mathematischen Verfahren.

Ansatz 2, die sozialwissenschaftliche Primärforschung

Wir untersuchen zu diesem Zweck die subjektiven Referenzsysteme der Zielgruppen mit Hilfe innovativer Verfahren der Marktforschung.

Das ISG Institut versteht seine Entwicklungen als Innovationstreiber, unabhängig von betriebswirtschaftlichen oder sozialen Teilprozessen, seien es Finanzen, Forschung, Politik oder Management.